Künstler Meese im Clinch mit der Festspielleitung

Kultur / 16.11.2014 • 20:43 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Bayreuth. Nach seinem Aus bei den Wagner-Festspielen hat der bekannte deutsche Künstler Jonathan Meese (44) den Vorwurf zurückgewiesen, sein Inszenierungskonzept für „Parsifal“ sei zu kostspielig. „Die Kostengründe sind lediglich ein Vorwand“, teilte Meese gestern mit. Wenn man in Bayreuth nicht mit ihm arbeiten möchte, „und nur darum scheint es zu gehen“, dann hätte man ihn nicht beauftragen sollen.

Auch dem Künstler Christoph Schlingensief wehte zunächst Ablehnung entgegen, als er 2004 „Parsifal“ inszenieren sollte. Doch der Skandal blieb aus. Andererseits steht Festspiel-Chefin Katharina Wagner unter Druck. Der große Regie-Wurf ist unter ihrer Ägide noch nicht gelungen.