Rowlings nächster Fall

Kultur / 28.11.2014 • 21:40 Uhr / 1 Minuten Lesezeit
   
   

Roman. Als „eine einzige gewaltige Explosion der Bösartigkeiten und Obszönitäten“ – so sieht Privatdetektiv Strike das Verbrechen, mit dem er sich in den vergangenen Tagen beschäftigen musste. „Harry Potter“-Autorin J.K. Rowling – hier wieder unter ihrem Pseudonym Robert Galbraith agierend – schickt den eigenwilligen Ermittler samt Assistentin in „Der Seidenspinner“ auf Mördersuche im Schriftstellermilieu.

Mit den Protagonisten hat sie einen Pool skurriler Menschen geschaffen, die mehr oder weniger das Konstrukt des bizarren Falls stützen, wobei der Kreis der Verdächtigen aus dem Autoren- und Verlegerlager naturgemäß
am interessantesten ist. Gelegentlich hätte der Verzicht auf klischeehafte

Adjektive gut getan.

Robert Galbraith: „Der
Seidenspinner“, Blanvalet Verlag München, 672 Seiten.