Von sinfonisch bis rockig

Kultur / 16.12.2014 • 21:39 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Schwungvoll: Bürgermusik Lauterach unter Mathias Schmidt.  Foto: BM
Schwungvoll: Bürgermusik Lauterach unter Mathias Schmidt. Foto: BM

Bürgermusik Lauterach präsentierte sich als Klangkörper mit jungem Schwung.

Lauterach. Zwei sehr gut besuchte Konzerte mit begeisterten Zuhörern, glücklichen Musikantinnen und Musikanten und mit Mathias Schmidt ein zufriedener Dirigent, so könnte man die Stimmung nach den kürzlich stattgefundenen Cäcilienkonzerten beschreiben. Das Programm stellte das Wirken der drei Dirigenten Alois Herbst, Martin Schelling und Mathias Schmidt ins Zentrum und bot damit einen eindrucksvollen Einblick in die Arbeit der Bürgermusik Lauterach in den letzten 25 Jahren.

Richtig cool

Mit dem Marsch „Per Aspera ad Astra“ spielte sich das mehr als 80-köpfige Blas­orchester so richtig warm, denn bereits mit „The Old Matador“ von David Bobrowitz ging es richtig zur Sache. Ein Höhepunkt wurde mit „The Sword and The Crown“ von Edward Gregson geboten. Dieses Werk wartete mit allem auf, was ein sinfonisches Blasorchester zu bieten hat. Der heroische Kampf wurde mit Fanfaren aus der Ferne, leisen gregorianischen Gesängen, sanften Blockflöten- und Harfenklängen, Rauschpfeifen sowie fantastisch dargebotenen Schlagzeugeffekten angedeutet, die eine unnachahmliche Spannung erzeugten.
Der weitere Abend war von groovigen, rockigen Musical-Melodien geprägt. Sinfonische Blasmusik kann richtig cool sein, die Wirkung hängt jedoch immer von der Fähigkeit der Musikantinnen und Musikanten ab.