Wen der Goldkerl ruft

Kultur / 15.01.2015 • 19:25 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Hat gute Chancen: „Birdman“ mit Michael Keaton.  Foto: AP
Hat gute Chancen: „Birdman“ mit Michael Keaton. Foto: AP

„The Grand Budapest Hotel“ und „Birdman“ gehen mit je neun Nominierungen ins Rennen um die Oscars.

Los Angeles. Die ungewöhnlichen Komödien sind unter anderem in den Kategorien „Bester Film“ und „Beste Regie“ nominiert, wie die Academy of Motion Picture Arts and Sciences am gestrigen Donnerstag bekannt gab. Zum Kreis der Favoriten zählt auch das Historiendrama „The Imitation Game – Ein streng geheimes Leben“ mit Nominierungen in acht Kategorien.

Um den Goldkerl in der Königskateogie buhlen ingesamt acht Filme, neben den fünf Spitzenreitern auch noch „Die Entdeckung der Unendlichkeit“ auf Basis des Lebens von Physiker Stephen Hawking, der Musikfilm „Whiplash“ und das Bürgerrechtsdrama „Selma“ über Martin Luther King. Die begehrten Filmpreise werden am 22. Februar verliehen. Eine Dokumentation über Edward Snowden ist ebenfalls nominiert. Der Film „Citizenfour“ von Laura Poitras geht ins Rennen als beste Dokumentation. Außerdem hat Wim Wenders mit seiner Dokumentation „Das Salz der Erde“ Chancen. Der Film erzählt vom Werk des brasilianischen Fotografen Sebastião Salgado. Aufregung herrschte in den sozialen Netzwerken, weil die Nominierungsliste nur aus weißen Schauspielern besteht.

87. Oscars – Nominierungen in den wichtigsten Kategorien

BESTER FILM

„American Sniper“

„Birdman“

„Boyhood“

„Selma“

„The Grand Budapest Hotel“

„The Imitation Game“ (The Imitation Game – Ein streng geheimes Leben)

„The Theory of Everything“ (Die Entdeckung der Unendlichkeit)

„Whiplash“

BESTE REGIE

Alejandro G. Inarritu für „Birdman“

Bennett Miller für „Foxcatcher“

Morten Tyldum für „The Imitation Game“ (The Imitation Game – Ein streng geheimes Leben)

Richard Linklater für „Boyhood“

Wes Anderson für „The Grand Budapest Hotel“

BESTER SCHAUSPIELER

Bradley Cooper in „American Sniper“

Michael Keaton in „Birdman“

Steve Carell in „Foxcatcher“

Benedict Cumberbatch in „The Imitation Game“ (The Imitation Game – Ein streng geheimes Leben)

Eddie Redmayne in „The Theory of Everything“ (Die Entdeckung der Unendlichkeit)

BESTE SCHAUSPIELERIN

Rosamund Pike in „Gone Girl“

Julianne Moore in „Still Alice“

Felicity Jones in „The Theory of Everything“ (Die Entdeckung der Unendlichkeit)

Marion Cotillard in „Two Days, One Night“ (Zwei Tage, eine Nacht)

Reese Witherspoon in „Wild“

BESTER NEBENDARSTELLER

Edward Norton in „Birdman“

Ethan Hawke in „Boyhood“

Mark Ruffalo in „Foxcatcher“

Robert Duvall in „The Judge“

J.K. Simmons in „Whiplash“

BESTE NEBENDARSTELLERIN

Patricia Arquette in „Boyhood“

Emma Stone in „Birdman“

Keira Knightley in „The Imitation Game“ (The Imitation Game – Ein streng geheimes Leben)

Meryl Streep in „Into the Woods“

Laura Dern in „Wild“ (Der große Trip – Wild)

BESTER NICHT-ENGLISCHSPRACHIGER FILM

Argentinien mit „Wild Tales“

Estland mit „Tangerines“

Mauretanien mit „Timbuktu“

Polen mit „Ida“

Russland mit „Leviathan“