Filmpreis 2015: „Das finstere Tal“ räumt ab

Kultur / 28.01.2015 • 22:38 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Andreas Prochaskas düsterer Alpenwestern gilt als bester Film.

Wien. Die rund 300 Mitglieder der Filmakademie hatten die Qual der Wahl aus 56 Nominierten und entschieden sich dabei in der Mehrheit der Kategorien für „Das finstere Tal“. Regisseur Andreas Prochaska nahm acht Ehrungen in 14 Sparten entgegen. Neben den Hauptpreisen räumte Prochaskas Alpenwestern auch in den Kategorien Tongestaltung, Szenenbild, Musik, Maske, Kostümbild und Kamera ab. Immerhin konnte die Konkurrenz in den Darstellerkategorien glänzen. Murathan Muslu wurde als bester Darsteller für Umut Dags „Risse im Beton“ ausgezeichnet und Erni Mangold (88) für ihre Rolle in Houchang Allahyaris „Der letzte Tanz“.

Bei den eigentlichen Preisen, die wieder von Karl Markovics moderiert wurden, konnte sich neben dem achtfach gewürdigten „Das finstere Tal“ lediglich Jessica Hausners achtfach nominiertes „Amour Fou“ in mehr als einer Sparte durchsetzen. So nahm das Kleist-Drama in den Kategorien Bester Schnitt (Karina Ressler) und bestes Drehbuch (Jessica Hausner) die Auszeichnung mit nach Hause. Sudabeh Mortezais fünffach nominierter Film „Macondo“ blieb hingegen ohne Würdigung. Als bester Dokumentarfilm wurde „We Come As Friends“ von Hubert Sauper benannt, als bester Kurzfilm wurde „Rote Flecken“ von Magdalena Lauritsch ausgezeichnet.