Die Buchmesse boomt, der Markt stagniert

Kultur / 08.03.2015 • 19:31 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Leipzig. Die Leipziger Buchmesse lädt vom 12. bis zum 15. März zum Frühlingstreffen der Branche ein. Beim messebegleitenden Literaturfestival sind laut Veranstalter rund 3000 Teilnehmer dabei. Im Rahmen des Israel-Schwerpunkts wird Amos Oz sein neuestes Buch „Judas“ vorstellen. Mehr als 2200 Aussteller werden erwartet, etwas mehr als im Vorjahr. Und das, obwohl der Buchmarkt stagniert. „Bei den Ausstellern ist es so, dass gerade kleine und mittlere Verlage den direkten Kontakt zum Publikum brauchen. Und eine Messe wie Leipzig ist ein probates Mittel, um solche Kundenkontakte herzustellen“, sagte Direktor Oliver Zille. Die Leipziger Messe sei eine Gelegenheit, um mit besonders vielen Lesern zusammenzutreffen, sagte ein Sprecher der Fischer-Verlage. Hier würden nicht nur die Bücher des Frühjahrs diskutiert, sondern auch die Kampagnen für den Herbst gestartet.

Anders als die Frankfurter Buchmesse präsentiert Leipzig kein Gastland. Ein Schwerpunkt ist in diesem Jahr aber dem 50-jährigen Bestehen deutsch-israelischer Beziehungen gewidmet. Rund 40 Autoren, je zur Hälfte aus Israel und Deutschland, gestalten das Programm.