Mozart-Klänge in Salzburg

Kultur / 03.04.2015 • 20:49 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Neo-Indendant Hinterhäuser kündigt erste Pläne für Salzburger Festspiele an.

Salzburg. 2017 tritt der derzeitige Intendant der Wiener Festwochen, Markus Hinterhäuser, sein neues Amt als Chef der Salzburger Festspiele an. Im Gespräch mit dem Magazin „News“ kündigt der 57-Jährige nun erste Pläne für seinen Start in Salzburg an. So schließt er für 2017 Übernahmen aus der Vorgängerintendanz aus und will fünf neu produzierte Opern auf den Spielplan setzen. Dazu werde ein Werk von Wolfgang Amadeus Mozart gehören, bei dem nicht die Wiener Philharmoniker, sondern ein Originalklangensemble im Graben sitzen soll. Riccardo Muti dürfte hingegen ein Hauptwerk des italienischen Repertoires dirigieren. Und der abgetretene Staatsopern-Generalmusikdirektor Franz Welser-Möst soll ab 2017 kontinuierlich verpflichtet werden.

Im Schauspiel soll die jüngst bestellte Chefin Bettina Hering vier Produktionen vorlegen, wobei die Perner-Insel als Spielstätte in Betrieb bleiben soll. Und 2020 hält Hinterhäuser dann eine Erneuerung des Klassikers „Jedermann“ für denkbar.