Bond-Song von Sam Smith ist gefühlsbetont

25.09.2015 • 19:48 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

London. Selbst wenn man nicht wüsste, dass Sam Smiths „Writing‘s On The Wall“ ein Bond-Song ist, man könnte es erahnen: Die dramatischen Streicher, dazu die Klavierlinie – das sind klassische Versatzstücke des Bond-Sounds, die der Sänger im Titelsong zum neuen Bond-Film „Spectre“ verwendet. Der Song ist am gestrigen Freitag veröffentlicht worden, der Film kommt ab November in die Kinos.

Wo Titel wie Chris Cornells „You Know My Name“ oder „Another Way to Die“ von Jack White und Alicia Keyes sich eng an die Vorlage hielten und sich mit dem Bond-Thema „Leben und sterben lassen“ beschäftigten, schlägt Smith eine andere Richtung ein. „How do I breathe“, haucht der Sänger, „when you‘re not here I‘m suffocating“ – wenn du nicht hier bist, ersticke ich. Und auch wenn die Streicher auf ein bombastisches Finale hinzustreben scheinen, wird diese Erwartung enttäuscht. Weniger macho also, mehr Gefühl – kann das ein guter Bond-Song sein? Ex-Bond Roger Moore nannte den Song „eindringlich und wundervoll instrumentiert“.