Jeff Koons neben Relikten der Steinzeit

Kultur / 29.09.2015 • 20:13 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Wien. Einen umfassenden Einblick in die lange Besiedlungsgeschichte Österreichs und der Habsburger-Monarchie erhält man ab dem heutigen Mittwoch in den neuen prähistorischen Schausälen im Naturhistorischen Museum. Die Neugestaltung war notwendig, da die letzte Generalsanierung bereits mehr als 45 Jahre zurücklag, wie der Direktor der Prähistorischen Abteilung des NHM, Anton Kern, am Dienstag erklärte.

Seitdem habe nicht nur die Wissenschaft große Fortschritte gemacht, es gebe auch vielfältige neue Möglichkeiten zur Präsentation einer der umfassendsten und bedeutendsten archäologischen Sammlungen weltweit. Multimediale Ausstellungselemente ziehen sich daher durch die drei Schausäle im Hochparterre.

Doch die Auseinandersetzung mit der Vergangenheit des Menschen beginnt bereits in der Eingangshalle des Museums, wo bis März 2016 mit der „Balloon Venus (Orange)“ des Künstlers Jeff Koons eine durch die weltbekannte Venus von Willendorf inspirierte Skulptur steht. Sein die Umgebung reflektierendes Kunstwerk im historischen Ambiente zu sehen, ist für den zu den erfolgreichsten Künstlern der Gegenwart zählenden US-Amerikaner „sehr beeindruckend“.