Expressive Malerei tanzend aufgenommen

04.10.2015 • 18:58 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Tänzerinnen aus Vorarlberg haben sich mit Joan Mitchell auseinandergesetzt und Choreografien geschaffen. Foto: Rudolf Sagmeister
Tänzerinnen aus Vorarlberg haben sich mit Joan Mitchell auseinandergesetzt und Choreografien geschaffen. Foto: Rudolf Sagmeister

Bregenz. Das Kunsthaus Bregenz hat in Kooperation mit der Vereinigung „Netzwerk Tanz“ drei junge Vorarlberger Tänzerinnen eingeladen, sich mit dem Werk und der Persönlichkeit von Joan Mitchell (1925-1992), eine der wichtigsten Malerinnen des 20. Jahrhunderts, tänzerisch auseinanderzusetzen. Entstanden sind drei unterschiedliche Kurzstücke, die das expressive Werk der  amerikanischen Malerin aufnehmen. Mitchell zählte in den 1950er-Jahren zu den Abstrakten Expressionisten in New York. Nach ihrer Übersiedlung nach Frankreich spielte auch die Natur in ihrer Arbeit eine Rolle.

Die großformatigen Werke bewegen und bieten daher besonders für Tänzer vielfältige Assoziationsmöglichkeiten. Carina Huber, Natalie Fend und Dominik Feistmantl haben sich darauf eingelassen und jeweils ein Stockwerk des Kunsthauses ausgewählt. In Auseinandersetzung mit den dortigen Werken entwickelten sie drei eigenständige Choreografien.

Die Aufführung findet am 8. Oktober, 20 Uhr, im Kunsthaus Bregenz statt. Die Mitchell-Ausstellung läuft noch bis 25. Oktober.