Grütters will Raubkunst von Gurlitt zeigen

Kultur / 09.10.2015 • 20:10 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Berlin, München. Die deutsche Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) will das heikle Erbe des Münchner Kunstsammlers Cornelius Gurlitt ausstellen. Ende 2016 soll die Kunsthalle in Bonn Werke zeigen, die womöglich jüdischen Vorbesitzern gehörten, also NS-Raubkunst sein könnten.

Erbe der Werke ist das Kunstmuseum Bern. Mit diesem sei vereinbart, dass Bilder mit nicht hinreichend erklärter Herkunft ausgestellt werden könnten, um Transparenz zu schaffen. Berechtigte sollten jederzeit die Möglichkeit haben, ihre Ansprüche geltend zu machen. Der 2014 gestorbene Gurlitt hat eine milliardenschwere Sammlung hinterlassen.