Dorothee Elmiger mit dem Fried-Preis geehrt

11.10.2015 • 18:35 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Wien. „Ich freue mich sehr, den diesjährigen Erich Fried Preis einer Autorin überreichen zu dürfen, die mit ihren Büchern Zerbrechlichkeit und Ambivalenzen unserer Gegenwart literarisch verarbeitet. Dorothee Elmiger hat die Kunst des Romans mit ihrer sehr individuellen und eigensinnigen Stimme bereichert, sie schafft bildreiche und hochreflexive Prosa aus dem Zentrum unserer gesellschaftlichen und politischen Wirklichkeit“, so Kulturminister Josef Ostermayer am Sonntag, bei der Verleihung des mit 15.000 Euro dotierten Preises.

Dorothee Elmiger erhielt die Auszeichnung als Anerkennung ihrer Bücher „Einladung an die Waghalsigen“ und „Schlafgänger“ sowie als Unterstützung ihrer künftigen Arbeit. Der Erich-Fried-Preis wird seit 1990 durch die Fried-Gesellschaft vergeben und von der Sektion Kunst im Bundeskanzleramt gestiftet. Er wird auf Vorschlag eines jährlich wechselnden Jurors vergeben.