Stadterhebung im Rheintal

Kultur / 12.10.2015 • 20:21 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Harald Petermichl (Feldkirch), Martin Hölblinger (Hohenems), Christoph Thoma (Bregenz) und Roland Jörg (Dornbirn). Foto: Stadtmarketing
Harald Petermichl (Feldkirch), Martin Hölblinger (Hohenems), Christoph Thoma (Bregenz) und Roland Jörg (Dornbirn). Foto: Stadtmarketing

Die Arbeitsgruppe Kulturhauptstadt 2024 will Vertreter des Landes ins Boot holen.

Feldkirch. (VN-cd) Die vier Städte Bregenz, Hohenems, Dornbirn und Feldkirch, deren Vertreter gemeinsam eine Bewerbung um den Titel Europäische Kulturhauptstadt in Erwägung ziehen, wollen es dem Land nicht nur zeigen (siehe VN-Bericht vom 6. Oktober), also ihr Potenzial deutlich sichtbar machen, sie setzen auf die Mitwirkung des Landes bei der Behandlung vordergründiger Fragen. Das ist ein Ergebnis der gestern in Feldkirch durchgeführten Arbeitssitzung, die von Oliver Scheytt, dem Leiter von „Ruhr 2010“, moderiert wurde. Bis zum Frühsommer 2016 soll definiert sein, ob man den Kurs in Richtung Kulturhauptstadt aufnimmt, das heißt, eine Bewerbung vorbereitet. Dass die Städte an einem Strang ziehen, steht fest, ob eine Stadt Bannerträger ist, wäre zu klären, steht aber, so Christoph Thoma, noch nicht im Vordergrund.

Vielmehr beschäftigte man sich gestern mit Zukunftsperspektiven im Rheintal. Die Region, in der rund 250.000 Menschen leben, hätte die Chance, sich je nach Begriffsdefinition kulturell neu zu positionieren. Das nächste Treffen der Arbeitsgruppe findet im November statt.