Hilla Becher, eine Wegbereiterin der zeitgenössischen Fotokunst, ist gestorben

13.10.2015 • 18:33 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Die deutsche Fotografin Hilla Becher ist tot. Die Künstlerin sei im Alter von 81 Jahren in Düsseldorf gestorben, bestätigte ihr Verlag Schirmer/Mosel. Gemeinsam mit ihrem 2007 verstorbenen Mann Bernd war sie mit Aufnahmen von Hochöfen, Wasser-, Förder- und Kühltürmen, Silos und Fabrikhallen in Europa und den USA bekannt geworden. Menschenleer, emotionslos, sachlich und kühl sind die Schwarz-Weiß-Serien, mit denen das Ehepaar weltberühmt wurde. „Ihr Verdienst ist kein geringerer als die Erfindung und Etablierung einer neuen Wahrnehmungsästhetik“, schrieb ihr Verlag. Foto: EPA