Nun ist der Vertrag unter Dach und Fach

Kultur / 13.10.2015 • 20:33 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Kirill Petrenko dirigiert auch das SOV. Foto: VN/Paulitsch
Kirill Petrenko dirigiert auch das SOV. Foto: VN/Paulitsch

Kirill Petrenko startet 2019 bei den Berliner Philharmonikern und bleibt bis 2021 an der Staatsoper München.

München, Berlin. Der Wechsel von Kirill Petrenko von der Bayerischen Staatsoper zu den Berliner Philharmonikern ist perfekt. Der 43-Jährige startet im Jahr 2019 als Chefdirigent in Berlin, davor wird er aber in jeder der kommenden Spielzeiten als Gast die Philharmoniker dirigieren, wie das Orchester am Dienstag mitteilte. Mit der Saison 2019/2020 werde er dann offiziell die Nachfolge von Sir Simon Rattle als Chefdirigent und künstlerischer Leiter antreten.

Der Bayerischen Staatsoper bleibt Petrenko bis 2021 erhalten. Sein Vertrag in München wird, wie das Kulturministerium nun bekannt gegeben hat, um drei Jahre verlängert. Auch Staatsopernintendant Nikolaus Bachler bleibt bis 2021 in Bayern. Mit Rücksicht auf seine Verpflichtungen in München will Petrenko in seiner ersten offiziellen Berliner Saison deswegen weniger Konzerte übernehmen. Der Maestro, der in Sibirien geboren wurde und unter anderem in Vorarlberg aufgewachsen ist, tritt in die Fußstapfen von Philharmoniker-Chefs wie Herbert von Karajan und Claudio Abbado.