Eine amüsante Ferienkomödie

Kultur / 20.10.2015 • 18:48 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

„Der Vater meiner besten Freundin“: ab 23. Oktober im Kino.

Komödie. In der Komödie „Ziemlich beste Freunde“ war François Cluzet als im Rollstuhl sitzender Reicher hinreißend. In „Der Vater meiner besten Freundin“ ist er ziemlich peinlich. Doch damit ist er nicht alleine: Er und Vincent Cassel stehen im Zentrum einer Familien- und Pubertätskomödie, die Klischee und Kitsch hemmungslos verbindet. Zwei befreundete Väter verbringen mit ihren beiden 17-jährigen Töchtern den Sommerurlaub in einem einsamen Haus auf Korsika. Das geht nicht gut, nicht nur, weil die beiden Generationen unterschiedliche Vorstellungen von gelungenen Ferien haben. Sondern vor allem, weil Louna den Vater ihrer Freundin verführt.

Der Streifen von Jean-François Richet ist ein Remake eines Films von Claude Berri aus dem Jahr 1977, doch so vordergründig inszeniert, dass er mehr an die „La Boum“-Teenagerfilme als an charmante französische Ferienkomödien erinnert.