Das, was selbst für die documenta zu groß war

Kultur / 29.10.2015 • 19:44 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Kassel. Zu groß, zu teuer, technisch nicht umsetzbar – einige Ideen für die Weltkunstausstellung documenta sind nicht über die Planungsphase hinausgekommen. Das neue Stadtmuseum Kassel widmet sich in seiner ersten Ausstellung der „Utopie documenta“ und zeigt von heute an bis zum 14. Februar 2016 die Pläne von 18 unverwirklichten Projekten aus 60 Jahren documenta-Geschichte.

Zu sehen sind Entwürfe, Skizzen, Modelle und Pläne von Künstlern wie George Trakas oder des bekannten Kollektivs Haus-Rucker-Co. Die Künstlergruppe wollte beispielsweise für die documenta 5 (1972) eine Riesentonleiter für 300 Menschen bauen, das Auf- und Absteigen der Menschen sollte als documenta-Hymne gelten.

Die documenta gilt als weltweit bedeutendste Schau zeitgenössischer Kunst. Die 14. Ausgabe findet 2017 in Kassel und Athen statt.