„To the Lighthouse“ nimmt Formen an

29.10.2015 • 21:25 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Die Bregenzer Festspiele gewähren einen weiteren Einblick in ihr neues Opernatelier.

Bregenz. Wie entsteht eine Oper? Im Opernatelier, das Intendantin Elisabeth Sobotka heuer zu ihrem Antritt installierte, lässt sich der Prozess miterleben. Auch außerhalb der Festspielzeit lernt das Publikum die Menschen hinter dem Werk kennen und erhält Einblicke in die Arbeit am Stoff, am Libretto, an der Komposition und der Inszenierung von Zesses Seglias’ Werk „To the Lighthouse“ nach einem Roman von Virginia Woolf, das im Sommer 2017 uraufgeführt wird. Bis zur Premiere gibt es mehrere Einblicke im Kunsthaus Bregenz. Der erste erfolgte im Mai dieses Jahres.

Kolding ersetzt Zobernig

Für das erste Projekt wurden der griechische Komponist Zesses Seglias, der österreichische Regisseur und Autor Ernst Marianne Binder und nun anstelle des ursprünglich vorgesehenen Österreichers Heimo Zobernig der dänische Künstler Jakob Kolding von den Festspielen und vom Kunsthaus eingeladen. Er wird das Bühnenbild entwerfen und steht bereits in regem Austausch mit dem Komponisten. Beim öffentlichen Einblick am 3. Dezember, 19.30 Uhr im Kunsthaus wird er sein Werk vorstellen. Außerdem sind einige der für ihn wichtigen Musikstücke zu hören.