Provenienz als Thema einer Ausstellung

04.11.2015 • 18:41 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Wien. Eine räumlich betrachtet kleine, aber umso gewichtigere neue Dauerausstellung ist ab sofort im Technischen Museum Wien zu sehen. Unter dem Titel „Inventarnummer 1938“ präsentiert das Haus Ergebnisse der seit 1998 geleisteten Provenienzforschung. 80.000 Objekte wurden bis dato auf ihre Herkunft hin untersucht, erläuterte Direktorin Gabriele Zuna-Kratky.

Insgesamt handelt es sich um Hunderte Objekte, die im Laufe der Zeit als Nazi-Raubgut identifiziert werden konnten, erläuterte Provenienzforscher Christian Klösch. Bisher wurden 16 Restitutionsfälle ermittelt. In einigen Fällen arbeite man nach wie vor daran, mögliche Erben zu finden.