„Das ist ein glücklicher Abschied“

Kultur / 17.11.2015 • 18:18 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Liam Hemsworth, Jennifer Lawrence und Josh Hutcherson bei der Premiere von „Die Tribute von Panem – Mockingjay 2“ in Los Angeles.  Foto: AP
Liam Hemsworth, Jennifer Lawrence und Josh Hutcherson bei der Premiere von „Die Tribute von Panem – Mockingjay 2“ in Los Angeles. Foto: AP

Die Hauptdarsteller im Interview über den
letzten „Panem“-Teil.

Los Angeles. Die „Tribute von Panem“-Filme haben sie in die Riege der begehrtesten Schauspieler Hollywoods katapultiert: Jennifer Lawrence, Josh Hutcherson und Liam Hemsworth erzählen im Interview, welchen Aspekt der Saga sie am wichtigsten finden.

„Tribute von Panem“ ist eine Liebesgeschichte, es geht um Macht. Was ist für Sie das Wichtigste an der Geschichte?

Lawrence: Es geht um das Gleichgewicht aus Opferbereitschaft, Selbstlosigkeit und Gnade. Es geht um die Konsequenzen, die entstehen, wenn jemand in den Krieg zieht und die Selbstlosigkeit, die man braucht, um Wandel herbeizuführen.

Hutcherson: Für mich geht es um eine Revolution. Es geht darum, einen Wandel herbeizuführen, diese Menschen kämpfen gegen eine tyrannische Herrschaft. Das ist das Herz der Geschichte. Und Katniss ist sehr real, mit ihr willst du auch diese Reise unternehmen.

Wie hat es sich angefühlt, Teile des Films in Berlin in Bauwerken zu drehen, die während einer Diktatur errichtet wurden?

Hutcherson: Das ist schon fast furchteinflößend und gruselig. Uns hat an Berlin besonders gefallen, dass es hier diese Bauwerke und Strukturen gibt, die sehr machtvoll wirken, so wie Tempelhof. Es ist toll, das nutzen zu können, um dem Film etwas Leben einzuhauchen

Fühlen Sie sich jetzt ein bisschen wie beim Uni-Abschluss, nach dem alle eigene Wege gehen?

Hemsworth: Ein bisschen schon. Aber wir werden uns jetzt ja nicht trennen, höchstens karrieretechnisch. Aber wir sind so gute Freunde, dass wir immer in Verbindung bleiben werden. Das ist jetzt ein glücklicher Abschied.