Die „Art Week“ thematisiert das Gemeinwohl

Kultur / 17.11.2015 • 19:03 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Wien. (jal) Wenngleich sich nicht jede der zahlreichen Veranstaltungen der bis zum 22. November stattfindenden „Vienna Art Week“ ausschließlich damit befasst, sei es das Ziel gewesen, die Themen Gemeinwohl und Zusammenarbeit in den Mittelpunkt zu rücken, so Robert Punkenhofer, künstlerischer Leiter der Veranstaltungsreihe: „Die Kunst hat die Macht einen Diskurs über virulente Fragen auszulösen.“

Verschiedene Blickwinkel

Insbesondere in der gleichnamigen Gruppenausstellung im Kunsthaus Wien begegnen die beteiligten Künstler dem Gemeinwohl und seinen globalen und unmittelbaren Fragestellungen. Aus verschiedensten Blickwinkeln nähern sich die Kunstschaffenden der Thematik an und beschäftigen sich mit Fragen der Nutzung von Ressourcen und der Schaffung von Gegenentwürfen zu bestehenden Systemen, um nur einige der wichtigen Stoßrichtungen dieser Ausstellung zu nennen. „Wir Leben in einer Zeit des gewaltigen Umbaus der Gesellschaft, und es ist ganz einfach notwendig, dass sich Künstler mit diesen Themen auseinandersetzen“, gibt Christoph Thun-Hohenstein, Direktor des MAK, zu verstehen.

Facettenreiches Programm

Die „Vienna Art Week“ hat sich in den letzten zehn Jahren gewandelt. Richtete man sich einst vor allem an Kunstexperten und Sammler, so bietet man nun rund 200 facettenreiche Events und zieht etwa 35.000 Besucher an. Zum ersten Mal findet heuer ein „Family Art Day“ statt. Am 22. November sollen mit speziellen Führungen und Workshops  Familien in die Ausstellungen gelockt werden. Der Träger der „Vienna Art Week“ ist der „Art Cluster Vienna“, ein Zusammenschluss von Institutionen, wie der Akademie der bildenden Künste, der Albertina oder dem MAK: „Es ist wichtig zu sehen, welch großes Potenzial der Standort Wien hat“, erklärt Gabriele Senn, Präsidentin des Verbands österreichischer Galerien moderner Kunst.

Vienna Art Week noch bis
22. November; Programm unter
www.viennaartweek.at