Ai Weiwei plant ein Mahnmal

Kultur / 03.02.2016 • 23:09 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Berlin. Der chinesische Künstler Ai Weiwei will in Berlin ein Mahnmal aus Rettungswesten errichten – zum Gedenken an die Flüchtlinge, die auf ihrem Weg nach Europa ertrunken sind. Von der Insel Lesbos hat er dafür 14.000 Rettungswesten bekommen. Das Kunstprojekt soll auf das Verbrechen aufmerksam machen, das Tag für Tag von skrupellosen Menschenschmugglern verübt wird. Auf der Überfahrt von der Türkei nach Griechenland ertranken 2015 fast 700 Menschen, die meisten davon Kinder. Ai Weiwei hat eine Gastprofessur an der Universität der Künste.