„Turandot“ startet am Donnerstagabend mit marginalen Änderungen, aber erfolgreich in die zweite Saison

Kultur / 20.07.2016 • 18:44 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Das „Nessun dorma“-Vorhaben ist für Intendantin Elisabeth Sobotka aufgegangen. Die Neuinszenierung von Puccinis Oper „Turandot“ wurde im Vorjahr präsentiert und behielt ihre Zugkraft. Marco Arturo Marelli, der als Regisseur und Ausstatter fungiert, hat sein bereits zuvor erprobtes Regiekonzept auf den See übertragen. Er verknüpft die Geschichte des um die vereiste Prinzessin werbenden Prinzen Calaf mit dem Ringen des Komponisten um das Werk. Im Reprisenjahr wurden nur marginale Veränderungen – etwa beim Bild während den Prüfungen des Prinzen – vorgenommen. Um die Musik mit den berühmten Arien zur Wirkung zu bringen, brauchte es allerdings auch jene Innovationskraft, die die Festspiel-Akustiker bereits seit zwei bis drei Jahrzehnten zeigen. „Turandot“ steht bis 21. August auf dem Spielplan, im kommenden Jahr kommt Bizets Oper „Carmen“ auf die Seebühne. Foto: VN/Steurer