Große Würdigung der „herausragenden Leistungen“

Kultur / 21.07.2016 • 20:14 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Das Vorarlberg Museum wurde mit dem Österreichischen Museumspreis 2016 ausgezeichnet.

Bregenz. Das 2013 wiedereröffnete Vorarlberg Museum wird mit dem Österreichischen Museumspreis 2016 ausgezeichnet. Das gab Kulturminister Thomas Drozda (SPÖ) am Donnerstag bei seinem Vorarlberg-Besuch anlässlich der Eröffnung der Bregenzer Festspiele bekannt und übergab den Preis am Nachmittag an Direktor Andreas Rudigier. Drozda würdigte die Arbeit des Museums als „eindrucksvoll“ und unterstrich „herausragende Leistungen“. Der Österreichische Museumspreis wird mit der Zusammenlegung der Kunst- und Kultursektion nunmehr jährlich auf Vorschlag eines Beirats vergeben und ist mit 20.000 Euro dotiert. „Die prämierten Museen präsentieren, vermitteln und bewahren das kulturelle Erbe Österreichs und unterstreichen die kulturelle Vielfalt Österreichs in herausragender Weise“, hieß es. Heuer wird der Preis beim Österreichischen Museumstag in Eisenstadt im Oktober überreicht werden.

Positive Rückmeldungen

Das Vorarlberg Museum wurde um rund 34 Millionen Euro drei Jahre lang um- und neu gebaut, ehe es am 21. Juni 2013 auf doppelter Fläche und mit neuem Ausstellungskonzept wiedereröffnet wurde. Laut Direktor Rudigier geht es dem Haus sowohl um die Geschichte als auch um die Gegenwart des Landes. Die Rückmeldungen seitens der Besucher seien sehr positiv. „Die offizielle Anerkennung unserer Arbeit in Form des Museumspreises freut uns sehr und macht uns stolz“, sagte Rudigier.

In der jüngsten Vergangenheit wurden 2014 das Webereimuseum in Haslach (Oberösterreich) sowie 2011 das Museum Liaunig (Kärnten) und 2009 das Alpenverein-Museum Innsbruck ausgezeichnet. 2007 war der Museumspreis an das Salzburg Museum gegangen.

Im Vorarlberg Museum läuft neben den Dauerausstellungen derzeit eine Sonderausstellung über den Bergbau sowie eine kleine Ausstellung zur Geschichte der Bregenzer Festspiele.