Ein haariges Vergnügen im Big Apple

26.07.2016 • 16:26 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Der Animationsfilm „Pets“ klärt in witziger Art und Weise über das geheime Leben der Haustiere auf.  Foto: AP
Der Animationsfilm „Pets“ klärt in witziger Art und Weise über das geheime Leben der Haustiere auf.  Foto: AP

Die Macher der „Minions“ sind mit dem Animationsfilm „Pets“ auf den Hund gekommen.

Animationsfilm. Max ist ein herzensguter Kerl: Der kleine Hund hängt nicht nur bedingungslos an Frauchen Katie. Nein, er weiß sein Glück um ein wohlbehütetes Zuhause und Zuneigung von seiner Zweibeinerin auch noch zu schätzen. Und zwar so sehr, dass er jeden Tag beharrlich vor der Wohnungstür auf ihre Rückkehr wartet. „Wo geht sie hin und was macht sie da?“, wundert sich das kleine Fellknäuel. Als Katie eines Tages mit dem mächtigen Duke, mehr zotteliger Bär denn Hund, zurückkommt, ist es allerdings vorbei mit dem Frieden.

Die Ankunft des Konkurrenten um Katies Gunst (und um einen kuscheligen Schlafplatz im Körbchen) ist dabei nur der Auftakt zu einer Odyssee, die die beiden ungleichen Charaktere bis in die Kanalisation New Yorks führt. Denn nachdem ein Versuch von Duke, sein neues Heim ganz für sich alleine zu beanspruchen, misslingt, müssen sich die zwei Hunde auf der Flucht vor Tierfängern wohl oder übel zusammenraufen. Währenddessen ist nicht nur tierische Nachbarschaft in Aufruhr ob des Verschwindens von Max, sondern allen voran die in ihn verliebte Hundedame Gidget wildentschlossen, ihr Herzblatt wiederzufinden.

Letztlich bietet der von Chris Renaud und Yarrow Cheney inszenierte Film ein kurzweiliges, wenngleich mitunter ziemlich abstruses Vergnügen für Groß und Klein. Was teilweise wie eine Best-of-Zusammenstellung sämtlicher Tier-Videos auf YouTube wirkt (passenderweise haben die Macher diesen Aspekt auch selbst gleich auf die Schippe genommen), handelt natürlich von Freundschaft und einem Zusammengehörigkeitsgefühl über Tierrassen hinweg. Sogar dann, wenn es heißt: „Der Tod kommt nach Brooklyn, und er hat einen Puschelschwanz und Hasenzähne.“ Vielleicht sieht man die eigenen Haustiere danach mit anderen Augen.

Filminfos

» Regie: Chris Renaud
» Synchronstimmen Deutsch: Jan Josef Liefers, Dietmar Bär, Fahri Yardim, Stefanie Heinzmann, Jella Haase

» läuft ab 28. Juli im Kino