Nicht nur „Carmen“, auch „Walküre“

Kultur / 19.08.2016 • 22:23 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Der „Turandot“-Mauer wird ein monumentales Bühnenbild folgen, bei dem Spielkarten eine Rolle spielen.

Bregenz. (VN-cd) Auf die Tatsache, dass Bühnenbilder wie die 72 Meter breite und 27 Meter hohe Mauer für „Turandot“ nicht nur das Seeufer prägen, sondern auch ein Werbeelement für die Bregenzer Festspiele sind, wird auch Es Devlin Rücksicht nehmen, die den Schauplatz für die Bizet-Oper „Carmen“ auf dem See gestaltet, die in den Jahren 2017 und 2018 gespielt wird. Für das Bild im Haus, wo im nächsten Jahr Rossinis Oper „Moses in Ägypten“ auf dem Programm steht, sorgt Lotte de Beer, von der filmische Aspekte oder der Einsatz von Puppentheater zu erwarten sind.

Interessant nimmt sich aus, was die Festspiele noch gar nicht groß offenbarten: Die Wiener Symphoniker realisieren im zweiten Konzert nämlich den ersten Aufzug von Wagners „Walküre“ unter der Leitung von Philippe Jordan. Nicht nur mit Kwangchul Youn (Hunding) ist ein Künstler dabei, der seit Jahren bei den Bayreuther Festspielen mitwirkt, mit Andreas Schager (Siegmund) kommt jener Österreicher, der heuer als Einspringer im „Parsifal“ absolut überzeugte und die Titelpartie in dieser Oper auch im kommenden Jahr in Bayreuth singt.