Herkömmliche Zirkuskunst neu und puristisch definiert

29.08.2016 • 17:08 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Die Auftritte sind schlicht gestaltet, sodass die akrobatischen Kunst­stücken im Zentrum der Aufmerksamkeit liegen. Foto: VERANSTALTER
Die Auftritte sind schlicht gestaltet, sodass die akrobatischen Kunst­stücken im Zentrum der Aufmerksamkeit liegen. Foto: VERANSTALTER

„A Simple Space“ ist bekannt für seine puren und schnörkellosen Akrobatikkunststücke.

LUSTENAU. Am kommenden Donnerstag findet die Österreichpremiere der Zirkusgruppe „A Simple Space“ im Freudenhaus statt. Die Performer aus Adelaide in Südaustralien definieren Zirkuskunst auf einzigartige, persönliche Weise neu. Dabei kreieren sie, ohne Make-up und nur mit praktischer Bekleidung ausgestattet, ein minimalistisches, akrobatisches Körpertheater. Ihr Spielfeld ist auf ein Minimum reduziert. Auf wenigen Quadratmetern inmitten der Zuschauer agieren die Künstler. Dadurch findet sich das Publikum so nah am Geschehen wie selten in gewöhnlichen Zirkussen. Hautnah kann jeder Atemzug, jede Bewegung der Akrobatiker beobachtet und gehört werden. Auch die Beleuchtung ist simpel gehalten und nur ein Musiker begleitet die Performance mit Schlagzeug und diversen Samples. Fast mühelos hebt „A Simple Space“ physikalische Grenzen auf, wobei das Scheitern der atemberaubenden, aber ehrlichen Kunststücke stets möglich ist.

Zu Recht wurde das Zirkusteam 2014 am Adelaide Fringe Festival zum „Best Circus“ gekrönt. Nach Auftritten in Metropolen wie London, Sydney, Hongkong oder Buenos Aires beweist das Team nun in Lustenau, dass Zirkus auch ohne Schnickschnack funktioniert. So bringt die Performance des preisgekrönten Akrobatik-Ensembles nicht nur junge Zuschauer, sondern auch Erwachsene zum Staunen. Nach der Premiere am Donnerstag finden weitere sieben Aufführungen am Wochenende sowie im Laufe der nächsten Woche statt.

Am Donnerstag, den 1. September, findet die Österreichpremiere von „A Simple Space“ im Freudenhaus statt.