Von der Schülerin zum Superstar

Kultur / 01.11.2016 • 19:37 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Von der musikalisch begabten Schülerin ist Violetta mittlerweile zum globalen Superstar avanciert. Foto: Disney
Von der musikalisch begabten Schülerin ist Violetta mittlerweile zum globalen Superstar avanciert. Foto: Disney

Die Heldin der Disney-Serie „Violetta“ kommt erstmals auf die große Leinwand.

Musical. Musikfilme mit jungen Hauptdarstellern haben sich für Disney schon häufiger gelohnt. Darin singen und tanzen junge, schöne Menschen gemeinsam und finden schließlich zu sich selbst. Nach Erfolgen wie „High School Musical“ und „Camp Rock“ verwundert es kaum, dass Disney nun erneut auf einen solchen Kinofilm setzt. „Tini: Violettas Zukunft“ heißt das neueste Werk. Möglicherweise könnte damit auch noch eine überaus bekannte Kinderserienfigur ins „echte“ Musikbusiness katapultiert werden – umso besser für den Konzern. Mehr als 14 Millionen Zuschauer verzeichnete der Disney Channel bereits für die TV-Serie. Der Soundtrack verkaufte sich weltweit drei Millionen Mal, die „Violetta“-Bücher gingen sieben Millionen Mal über die Ladentheke. Nun führt also der Film die Serie weiter.

Von der musikalisch begabten Schülerin ist Violetta darin mittlerweile zum globalen Superstar avanciert. Gerade kehrt sie von ihrer kräftezehrenden Welttournee zurück, da stehen schon die nächsten Termine an. Die von der 19-jährigen Argentinierin Martina Stoessel verkörperte Violetta kommt kaum dazu, Zeit mit ihrer Familie zu verbringen. Ihre musikalische Inspiration ist bei all dieser Hektik verlorengegangen. Und als sie dann noch die Gerüchte hört, ihre große Liebe León betrüge sie mit einer anderen, bricht Violetta zusammen.

Selbstfindungsprozess

Regisseur Juan Pablo Buscarini fokussiert dabei auf den Selbstfindungs- und Entscheidungsprozess von Violetta: Die junge Frau entwickelt sich weiter, allerdings kann Stoessel das nicht wirklich glaubhaft darstellen. Stattdessen setzt sie in ihrem Spiel auf erstaunt-träumerische Blicke und unschuldiges Achselzucken, dass man dort eine wachsende, junge Künstlerin sieht, mag man so nicht wirklich glauben.

Filminfos

» Regie: Juan Pablo Buscarini

» Hauptdarsteller: Martina Stoessel, Ángela Molina, Jorge Blanco, Clara Alonso

» läuft ab 3. November im Kino