Österreicher räumten beim Ophüls-Preis ab

Kultur / 29.01.2017 • 19:05 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Saarbrücken. Der mit 36.000 Euro datierte Max-Ophüls-Preis ging an den Jugendfilm „Siebzehn“ der österreichischen Regisseurin und Autorin Monja Art (33). Hauptdarstellerin Elisabeth Wabitsch wurde als beste Nachwuchsschauspielerin ausgezeichnet. Der Spielfilm-Publikumspreis ging an Arman T. Riahis „Die Migrantigen“. „Sensibel und entschlossen inszeniert, erzählt dieser wunderbare Film von der ersten oder auch der zweiten Liebe, tiefen Sehnsüchten, der inneren Unsicherheit und der Suche nach der eigenen Identität“, lobte die Jury Monja Arts Film.

Dieser wurde bereits mit dem Carl-Mayer-Drehbuchpreis im Rahmen der Diagonale 2013 ausgezeichnet und vom ORF kofinanziert. Es sei „erstaunlich, dass man diese wiederkehrenden Geschichten vom Erwachsenwerden so erfrischend und mitreißend neu erfinden kann“.

Das Festival „Max-Ophüls-Preis“ zählt zu den wichtigsten Foren für Nachwuchsfilmer aus Deutschland, Österreich und der Schweiz. Neue Leiterin ist nun die Medienwissenschafterin Svenja Böttger.