Batman staunt echte Bauklötze

Kultur / 07.02.2017 • 21:56 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
„The Lego Batman Movie“ ist nicht das Ende, sondern erst der Anfang des 3D-Animationsspaßes mit Folgen.  Foto: Warner Bros
„The Lego Batman Movie“ ist nicht das Ende, sondern erst der Anfang des 3D-Animationsspaßes mit Folgen. Foto: Warner Bros

Sogar Lego-Männchen können große Gefühle transportieren.

Animation. Da staunt Batman buchstäblich Bauklötze: Sein ewiger Widersacher „Der Joker“ stellt sich freiwillig der Polizei. Gotham City ist plötzlich der sicherste Ort der Welt. In „The Lego Batman Movie“ ist das nicht das Ende, sondern erst der Anfang des turbulenten 3D-Animationsspaßes. Schon nach wenigen Minuten kommt es in dem rasant geschnittenen Streifen zum ersten Showdown: „Joker“ hat sich freiwillig verhaften lassen, um die im Weltraumgefängnis inhaftierten größten Bösewichte des Universums freizulassen. King Kong, Medusa und der finstere Lord Voldemort aus Harry Potter nehmen es als kleine Lego-Männchen nebst unzähliger weiterer Charaktere mit dem ebenfalls auf wenige Zentimeter geschrumpften Batman auf.

Schnell wird aber klar, dass Batmans größter Feind letztlich gar nicht die Bösewichte sind, sondern er selbst. Der unter seiner Fledermausmaske zutiefst einsame Batman muss zu sich selbst finden und die Hilfe von Freunden annehmen. Nur so kann er verhindern, dass die Monster das auf Legoplatten stehende Bauklötzchen-Gotham auseinanderreißen.

„The Lego Batman Movie“ ist keineswegs nur ein Film für Kinder. Denn sogar Lego-Männchen können große Gefühle transportieren. Beim sentimentalen Batman-Finale kullern nicht nur aus den Augen der Plastikfiguren animierte Tränen, auch im Kinosaal fingen bei der Super-Hero-Preview einige Erwachsene zu Schniefen an.

Filminfos

» Regie: Chris McKay

» Hauptdarsteller: Ralph Fiennes, Jenny Slate, Rosario Dawson, Maria Carrey

» ab 9. Februar im Kino

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