Filmstar ist in Sachen Tibet bei der Kanzlerin

Kultur / 09.02.2017 • 19:40 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
So wie sie schon George Clooney, Tom Hanks und Steven Spielberg getroffen hat, sprach Angela Merkel gestern mit Richard Gere. Foto: Reuters
So wie sie schon George Clooney, Tom Hanks und Steven Spielberg getroffen hat, sprach Angela Merkel gestern mit Richard Gere. Foto: Reuters

Das Gespräch zwischen Angela Merkel und Richard Gere dauerte länger als geplant.

Berlin. In Angela Merkels Lieblingsfilm dreht sich alles um die Liebe. Es ist der DEFA-Kultstreifen „Die Legende von Paul und Paula“. Was sie von „Pretty Woman“ hält, wiederum eine der erfolgreichsten Liebesgeschichten der USA, weiß man nicht. Aber den Filmpartner von Julia Roberts wollte Merkel kennenlernen: Richard Gere. So wie sie auch schon die Filmgrößen George Clooney, Tom Hanks und Steven Spielberg getroffen hat.

Sind das für sie Lieblingsschauspieler? Merkel schweigt darüber. Regierungssprecher Steffen Seibert schreibt nach ihrem Gespräch mit dem bekennenden Buddhisten, Merkel habe sich mit Gere über die Lage in Tibet unterhalten. Das Treffen dauerte eine dreiviertel Stunde – und damit länger als geplant. Der 67-Jährige ist Vorsitzender der „International Campaign for Tibet“. Der Verein setzt sich für Demokratie, die Sicherung der Menschenrechte in Tibet sowie den Schutz von Kultur und Umwelt der zu China gehörenden Bergregion ein. Merkel hat sich schon mehrfach mit dem Dalai Lama getroffen, was China immer als Affront empfunden hat. Gere stellt bei der Berlinale seinen Film „The Dinner“ vor.

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