Peymann geht mit Kleist

Kultur / 12.02.2017 • 18:39 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Berlin. Eine Ära geht zu Ende. 50 Jahre lang hat Claus Peymann die deutsche Theaterszene geprägt, mit mutigen, innovativen und oft genug umstrittenen Stücken. Jetzt verabschiedete sich der Bühnenpapst und einstige Intendant des Wiener Burgtheaters mit einem Kniefall von „seinem“ Berliner Ensemble. Als seine letzte Inszenierung an der einstigen Bühne von Brecht stellte der 79-Jährige Kleists „Prinz Friedrich von Homburg“ vor. Der sonst so streitlustige Peymann bringt ihn als recht traditionelle Inszenierung auf die Bühne. Man glaubt vor allem dem Wort. Zu danken ist das auch dem eindrücklichen Bühnenbild des Peymann-Gefährten Achim Freyer. Ein schräg ansteigender Raum ist Garten, Schlachtfeld und Kerker.

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