Gurlitt-Schau an zwei Orten

Kultur / 15.02.2017 • 20:27 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Bern, Bonn. Die mit Spannung erwartete Ausstellung von Bildern aus der Sammlung Gurlitt soll im November starten, und zwar in Deutschland und der Schweiz. In Bonn liegt der Fokus auf dem beispiellosen Kunstraub der Nationalsozialisten. In Bern sind vor allem Werke der „Entarteten Kunst“ zu sehen.

Der Kunstfund in der Wohnung von Cornelius Gurlitt hatte 2013 Aufsehen erregt und eine Debatte über den Umgang mit von den Nationalsozialisten geraubter Kunst entfacht. Der im Mai 2014 verstorbene Gurlitt hatte seine Sammlung dem Kunstmuseum Bern vermacht. Er war der Sohn von Hildebrand Gurlitt, einem von Hitlers Kunsthändlern.