Kritik an der Verwendung des Magazin 4

Kultur / 21.02.2017 • 20:52 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Bregenz. (VN) Als „massiven Übergriff“ und „völlige Missachtung einer integralen Ausstellung“ wertet Wolfgang Fetz, Leiter des Bregenzer Kunstvereins Magazin 4, die Tatsache, dass es der Feldkircher Poolbar vonseiten der Stadt Bregenz genehmigt wurde, im Magazin 4 Workshops bzw. die „Generator“ genannten Arbeiten zur Gestaltung des Festivalareals im Reichenfeld durchzuführen. Dabei geht es im Besonderen darum, dass dazu nicht etwa die Räumlichkeiten im Erdgeschoß in der Bregenzer Bergmannstraße genutzt wurden, sondern dass inmitten einer mit Arbeiten des niederländischen Künstlers Willem Oorebeek gestalteten Ausstellung Arbeitstische aufgestellt wurden, die samt diverser Dokumente auch nach der Beendigung des Workshops dort verblieben sind.

Irritierte Ausstellungsbesucher haben dem ehemaligen und langjährigen Leiter des Bregenzer Kulturamtes von den Zuständen in der noch von ihm verantworteten Schau berichtet.

In einer Aussendung an die Stadt sowie an die Medien stellt Fetz die Frage, ob das „die neue Form von Kulturpolitik“ sei, ob die „Besetzung einer Ausstellung von Rang“ die „gewünschte Breite“ darstelle.

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