Originaltexte des Dichters mit Hohenemser Wurzeln

Kultur / 21.02.2017 • 20:52 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
VN-Bericht vom 18. Februar 2017.
VN-Bericht vom 18. Februar 2017.

Anlässlich des 75. Todestages von Stefan Zweig öffnet Gerd Nachbauer eines seiner Museen.

Hohenems. (VN) Angeregt von einem Artikel in den Vorarlberger Nachrichten zum 75. Todestag von Stefan Zweig (1881–1942) am Donnerstag, 23. Februar, ist das Legge-Museum in Hohenems (Marktstraße 5) an diesem Tag von 16  bis 19 Uhr bei freiem Eintritt geöffnet. Das gab der Schubertiade-Leiter Gerd Nachbauer gestern bekannt. Im Legge-Museum mit Dokumenten des Musikproduzenten steht das Thema „Stefan Zweig und das Musikleben seiner Zeit“ im Mittelpunkt eines eigenen Raumes, da Samuel Ludwig Brettauer, der Großvater mütterlicherseits des weltweit geschätzten, österreichischen Schriftstellers Mitbesitzer und Bewohner dieses Hauses war.

Zu sehen sind u. a. Originalschriften des Dichters und Dokumente von Persönlichkeiten aus dem Kulturleben. Dabei ist auch die Originalkopie des Abschiedsbriefes von Stefan Zweig, der sich in Brasilien, wohin er vor den Nationalsozialisten floh, gemeinsam mit seiner Frau das Leben nahm. „Ich grüße alle Freunde. Mögen sie die Morgenröte noch sehen nach langer Nacht. Ich, allzu Ungeduldiger, gehe ihnen voraus“, waren seine letzten Sätze.

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