Buchhandel pocht auf Meinungsfreiheit

Kultur / 22.03.2017 • 19:54 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Leipzig. Zum Auftakt der Leipziger Buchmesse haben Branchenvertreter vor Einschränkungen der Meinungsfreiheit in aller Welt gewarnt. Nicht nur in der Türkei, auch in Osteuropa und zunehmend in den USA zeigten sich bedenkliche Entwicklungen, sagte der Vorsteher des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels, Heinrich Riethmüller, bei der Eröffnung. „Wir appellieren an die politischen Entscheider, Meinungsfreiheit in solchen Ländern einzufordern und sie nicht zum Verhandlungsgegenstand zu machen“, so Riethmüller. Der französische Autor Mathias Énard wurde für seinen Roman „Kompass“ mit dem Preis zur Europäischen Verständigung geehrt.