Maestro ergreift das Ruder

Kultur / 23.03.2017 • 21:16 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Petrenko wurde in Berlin mit Jubel empfangen.  Foto: REuters
Petrenko wurde in Berlin mit Jubel empfangen. Foto: REuters

Zu Ostern ist Kirill Petrenko, neuer Chef der Berliner Philharmoniker, nochmals in Vorarlberg.

Berlin, Bregenz. Noch sind es zwei Jahre, bis Kirill Petrenko offiziell an die Spitze der Berliner Philharmoniker rückt. Doch schon am Mittwochabend ließ der Generalmusikdirektor der Bayerischen Staatsoper in der ausverkauften Philharmonie hören, was ab 2019 zu erwarten ist. Mit einem Gang durch die Musikepochen brachte der designierte Chefdirigent so etwas wie sein Gesellenstück mit. Jetzt wird allmählich klar, was die Musiker an Petrenko so sehr schätzen. Denn schon mit den ersten Akkorden von Mozarts Haffner-Sinfonie reißt Petrenko das Ruder an sich. Wo sich andere Mozarts Musik eher spielerisch nähern, packt der 45-Jährige gleich zu. „Endlich können wir wieder richtig Musik machen“, hieß es danach aus dem Orchester.

Mitte April übernimmt Kirill Petrenko erneut das Dirigat des Symphonieorchesters Vorarlberg, um mit der 5. Symphonie und den „Liedern eines fahrenden Gesellen“ den Mahler-Zyklus fortzusetzen.

Die SOV-Konzerte mit Petrenko finden am 16. und 17. April in Feldkirch und Bregenz statt.