Lassnig bringt Woman Power in die Uffizien

24.03.2017 • 21:24 Uhr / 1 Minuten Lesezeit

Florenz. Der Palazzo Pitti gehört seit der jüngsten Museumsreform zu den Florentiner Uffizien. Am Freitag hat die Woman Power Einzug gehalten. Und zwar mit rund 30 Arbeiten der österreichischen Malerin Maria Lassnig (1919-2014). Ihr Entschluss, nicht die äußere Wahrnehmung, sondern die innere Körper­empfindung zum Gegenstand ihrer Malerei zu machen, mündete in einer fast ununterbrochenen Serie von Selbstporträts. Dass Lassnig damit geradezu prototypisch in die seit dem 16. Jahrhundert auf Selbstporträts spezialisierten Uffizien passt, ist aber reiner Zufall. 2019, zum 100. Geburtstag der Malerin, wird eine große Retrospektive im Stedelijk Museum in Amsterdam starten und an die Albertina kommen.