„Parsifal“ und drei Ring-Zyklen unter Petrenko

02.04.2017 • 18:58 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

München. Puccini, Mozart, Wagner: Die Spielzeit 2017/18 an der Bayerischen Staatsoper steht unter dem Motto „Zeig mir deine Wunde“. Dabei will Dirigent Kirill Petrenko seine intensive Beschäftigung mit dem Werk Wagners fortsetzen. Neben der Premiere von Wagners letzter Oper „Parsifal“ in einem Bühnenbild des Malers Georg Baselitz stehen drei komplette „Ring“-Zyklen unter Petrenko auf dem Programm.

„Dies werden die letzten Ring-Aufführungen während meiner Intendanz sein“, sagte Staatsopernchef Nikolaus Bachler am Sonntag in München. Bachler und Petrenko verlassen München im Jahr 2021. Petrenko übernimmt ab 2019 zusätzlich das Amt des Chefdirigenten der Berliner Philharmoniker.

Insgesamt präsentiert die Staatsoper sieben Opern- und zwei Ballettpremieren. Darunter sind „Il trittico“ von Puccini, Mozarts „Le nozze di Figaro“ und Janaceks „Aus einem Totenhaus“. Besonders freut sich Bachler auf die Zusammenarbeit mit Baselitz. „Es war mein Wunsch, mit ihm zu arbeiten, und wir kamen schnell auf Parsifal.“