Sechs Premieren und mehrere Dirigentinnen

05.04.2017 • 17:46 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Wien. Mit sechs Premieren von der Moderne bis zum Barock will die Wiener Staatsoper in der kommenden Saison punkten. Die beiden Opernstars Elina Garanca und Roberto Alagna geben Rollendebüts in „Samson et Dalila“ von Camille Saint-Saëns. Ebenfalls im Programm ist eine Inszenierung von Prokofjews „Der Spieler“, eine adaptierte Version von Alban Bergs modernem Klassiker „Lulu“ sowie das zeitgenössisches Stück „Dantons Tod“ von Gottfried von Einem. Direktor Dominique Meyer freute sich, dass Positionen in Regie und Dirigat vermehrt von Frauen besetzt sind. Bei „Der Spieler“ sind das Karoline Gruber und Simone Young. Als Höhepunkt für Barockfreunde gilt Händels „Ariodante“. Den Premierenabschluss der Saison 2017/18 gibt Webers „Der Freischütz“.

Auch Opernstar Anna Netrebko wird in „Il Trovatore“ sowie in „Adriana Lecouvreur“ – an der Seite von Piotr Beczala – auf der Bühne stehen. Das britische Wunderkind Alma Deutscher kann seine im Winter uraufgeführte Oper „Cinderella“ in einer Spielstätte der Oper zeigen.