Gelungene Hommage an Iggy Pop

25.04.2017 • 16:14 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Mit Songs wie „Lust for Life“ und „Wild One“ schrieb Iggy Pop Musikgeschichte. Foto: Filmcoopi
Mit Songs wie „Lust for Life“ und „Wild One“ schrieb Iggy Pop Musikgeschichte. Foto: Filmcoopi

Er gilt als „Godfather of Punk“: Iggy Pop gehört zu den großen Musikern seiner Generation.

Dokumentation. Mit Songs wie „Lust for Life“ und „Wild One“ schrieb Iggy Pop Musikgeschichte. Noch immer scheint die Energie des „Godfather of Punk“ ungebrochen, wie er bei seinen elektrisierenden Konzertauftritten weiterhin beweist. Doch wie wurde aus Jim Osterberg aus Michigan der wilde Ausnahmekünstler Iggy Pop, der mit der Band The Stooges den Punkrock maßgeblich beeinflusste und weltweit Erfolge feierte?

Antworten darauf gibt die neue Musikdokumentation „Gimme Danger“ von Jim Jarmusch, die am Freitag im ausgewählten Kinos startet. Als er Teenager war, hätten ihn die Stooges umgehauen, erzählte Independent-Regisseur Jarmusch bei der Weltpremiere des Films vergangenes Jahr beim Festival in Cannes. Auch in seiner weiteren Karriere spielte Musik für Jarmusch eine wichtige Rolle: So drehte er bereits Musikvideos für Künstler wie Tom Waits und Neil Young und unterlegte seine Spielfilme wie „Coffee and Cigarettes“ und „Only Lovers Left Alive“ gern mit stimmungsvoll zusammengestellten Soundtracks. Nun also nähert er sich Iggy Pop und den Stooges – als Regisseur und Fan. Dafür sichtete er Unmengen von teilweise bisher unveröffentlichten Originalaufnahmen und -fotos. Sein „Gimme Danger“ fokussiert dabei auf die ersten Jahre der Band und vor allem auf Iggy Pop.Ein weiteres Highlight des Films: Die vielen Live-Aufnahmen von Iggy Pops Auftritten.

Filminfos

» Regie: Jim Jarmusch
» Darsteller: Iggy Pop, Ron Asheton, Mike Watt

» läuft ab 28. April in ausgewählten Kinos