Kultur, Politik oder ein Sommernachtstraum

10.05.2017 • 19:22 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

„Zwischentöne“ bieten Barockes und lassen über eine Rheintalstadt abstimmen.

Feldkirch. (VN-cd) Wie immer die Abstimmung ausgeht, konkrete Folgen hat sie nicht, Folkert Uhde und Hans-Joachim Gögl, die beiden Macher der mittlerweile zum achten Mal durchgeführten Reihe „Montforter Zwischentöne“, kreieren aber ein Stimmungsbild, wenn sie im Rahmen des nächsten Programmblocks unter dem Titel „Träume“ die „Rheinstadt“, also den Zusammenschluss der Rheintalgemeinden, zum Thema machen und dabei dem Publikum die Entscheidung darüber überlassen, ob dies nun ein erstrebenswerter Traum oder gar ein Albtraum wäre. Die Debatte von Juristen, Stadtplanern und Politikern wird vom Schweizer Pianisten Colin Vallon musikalisch kommentiert. Weniger, aber nicht ganz unpolitisch geht es im Purcell-Musiktheater „The Fairy Queen“  nach dem „Sommernachtstraum“ von Shakespeare zu, das vom Ensemble Concerto Stella Matutina konzertant zur Aufführung gebracht und von René Dalpra bildlich unterlegt wird.

Nürnberger trumpfen auf

Mit einer Uraufführung präsentieren sich am 22. Juni die Gewinner des Konzertdramaturgie-Wettbewerbs „Hugo“. Diesmal stellten sich Studierende von vier internationalen Hochschulen der Jury. Als Gewinner wurde das Ensemble Fraktale von der Musikhochschule Nürnberg gekürt, das ein Projekt ausgearbeitet hat, das ein Parcours durch 400 Jahre Musik werden soll. 

“Vision Rheinstadt“ findet am 29. Juni im Konservatorium statt, „The Fairy Queen“ wird am 30. Juni im Feldkircher Montforthaus aufgeführt.