Regiedebüt von Christoph Waltz gut aufgenommen

Kultur / 28.04.2019 • 21:07 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

New York „Georgetown“, Kino-Regiedebüt von Christoph Waltz, lief beim Tribeca Filmfestival in New York erstmals vor applaudierendem Publikum. Waltz, der sowohl einen Oscar für seine Rolle als Nazi-Oberst in „Inglourious Basterds“ als auch für seine Nebenrolle als Kopfgeldjäger in Quentin Tarantinos „Django Unchained“ gewann, spielt selbst einen Hochstapler, der sich mit Lügen eine Ehe mit einer reichen Witwe erschleicht und die Dame Jahre später umbringt.

„Dieser Film behauptet nicht, die Wahrheit zu sagen, er basiert jedoch auf tatsächlichen Ereignissen“, so steht es am Beginn. Er basiert auf dem Artikel „The Worst Marriage In Georgetown“, der im „New York Times Magazine“ erschienen ist. Erzählt wird darin die wahre Geschichte des in Ostdeutschland geborenen Albrecht Gero Muth (im Film Ulrich Mott), der 2014 in den USA wegen Mordes an seiner mehr als 40 Jahre älteren Frau Viola Drath (Elsa Breht) zu 50 Jahren Haft verurteilt wurde.