Skulpturen, die eine Geschichte erzählen

Kultur / 03.05.2019 • 20:40 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Fischfiguren säumen das Seeufer. stadt Bregenz/mittelberger
Fischfiguren säumen das Seeufer.
stadt Bregenz/mittelberger

„Eiserne Fische“ am Seeufer symbolisieren den Zusammenschluss.

Bregenz Die Landeshauptstadt Bregenz präsentiert im Rahmen der Feiern zu „100 Jahre Rieden-Vorkloster mit Bregenz“ bis 27. Oktober die Installation „Eiserne Fische“ am Seeufer zwischen dem Sport und dem Yachthafen. Die beiden Künstler Wolfgang Flor und Otto Sohm haben das Kunstobjekt „Eiserne Fische“ realisiert. Otto Sohm ist als Leiter des Flussbauhofes mit dem Rhein und damit mit Wasser aufs Engste vertraut und der Naturschutzbeauftragte der Bezirkshauptmannschaft Dornbirn. Ihre Fische sind aus alten Ackergerätschaften gebaut. _Sie schlagen eine Brücke in jene Zeit, als Vorkloster noch bäuerlich geprägt war. Im vergangenen Jahrhundert hat sich Vorkloster in ein dichtes Industriegebiet verwandelt und die Landwirtschaft verdrängt. Ein wesentliches Merkmal des Vorklosters heute ist sein großzügiger Naturraum entlang des Seeufers.

14 unterschiedlichste Raub- und Friedfische prägen nun die Installation. Die Auwahl dieses Werks wurde vonseiten der Stadt wortreich erläutert. Die Spaziergänger am Seeufer mögen sich ihre eigenen Gedanken machen: „Der Fisch hat in vielen Kulturen eine symbolische Bedeutung, die in dieser Arbeit zum Ausdruck kommen soll. Der Fisch steht insbesondere für ein vielfältiges Leben, für ein Leben das stetig in Bewegung ist. Wasser ist das Element der Fische, und wenn es aussieht, als würden Fische mühelos durch das Wasser gleiten, gilt ihre Fortbewegung doch als Arbeit, denn Fische verändern das Wasser, durch das sie sich bewegen. So wie die Fische in ständiger Bewegung sind, befinden sich auch die Städte in Bewegung. Die migrationsbedingte Vielfalt ist dabei ein Motor für die Entwicklung und Veränderung“, heißt es in einer Aussendung.