Vier Vorarlberger Filmemacher bei der Alpinale

05.05.2019 • 19:37 Uhr / 3 Minuten Lesezeit

Nenzing  Für das 34. Alpinale- Kurzfilmfestival, das heuer vom 6. bis 10. August in Nenzing stattfindet, wurde das Programm fixiert. Vier Vorarlberger Werke (siehe Factbox) wurden nominiert. Im Vorfeld sichtete das Team der Alpinale rund tausend Kurzfilme mit einer Gesamtdauer von 250 Stunden. Im achtstündigen Wettbewerb laufen insgesamt 34 Filme. Die Filmakademie Wien vertritt mit vier Arbeiten den österreichischen Film: „Die Schwingen des Geistes“ (Albert Meisl), „Der Wächter“ (Albin Wildner), „Percht“ (Béla Baptiste) und „Der Hund bellt“ (Stefan Polasek). Das Festival ist international sehr gut vernetzt. Aus über 56 Ländern wurden Filme eingereicht. Im Wettbewerb sind Filme aus Deutschland, England, den USA, aus Polen, Spanien, Frankreich, Israel, Belgien und Australien.

Die Jury setzt sich zum größten Teil aus Alpinale-Stammgästen zusammen. Aus Irland kommen der Produzent Darren Mahon und Regisseur Vincent Lambe. Filmemacherin Sophie Linnenbaum, Gewinnerin des deutschen Kurzfilmpreises, war bereits zweimal mit ihren Werken bei der Alpinale vertreten. Die Schauspielerin Simone Fuith und der Regisseur Christoph Rainer komplettieren die Jury.

Vorarlberger Kurzfilme bei der Alpinale

I Am Social von Selina Nenning: Im Black-Mirror-Style wird die Omnipräsenz sozialer Netzwerke dargestellt. Als
Olivias Freundin Sarah zu Besuch kommt, ist es ihr wichtig, ein Foto zu machen und es online zu stellen. Jedoch passieren unerwartete Dinge, und für Olivia stellt sich die Frage, ob Sarah überhaupt jemals echt war.

Dead-End von Maximilian Feurstein und Ted Dontchev: Bryan hat seinem Boss eine Massenvernichtungswaffe gestohlen und sie versteckt. Sein Boss will sie zurück. Wird Bryan sein Leben opfern, um Tausende zu retten?

1+1=1 von Rupert Höller: Ein junger Mann liegt schlaflos im Bett. Es ist spät, Gedanken drehen sich im Kreis. Was läuft im Kopf ab, wenn man vor einer Entscheidung steht? Solange man sich nicht festlegt, kann man nicht verlieren. Und nicht gewinnen. Man bleibt stehen.

The Differents von Fine Gumper und Tobias Gayer: Eine abstrakte Aneinanderreihung von Bildern unterstützt das Voiceover. Es wird erklärt, dass ohne Unterschiede aller Fortschritt stillstände. Im Film gibt es eine Gruppe von Menschen, die die Menge in Bewegung halten.