Vier Vorarlberger Kurzfilme für die Alpinale nominiert

06.05.2019 • 07:00 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Das Alpinale Filmfestival beginnt heuer am 6. August in Nenzing und dauert bis 10. August. Alpinale

Dreißig internationale Filme und vier regionale Filme wurden für die Alpinale ausgewählt.

Nenzing, Bregenz Für das 34. Alpinale-Kurzfilmfestival, das im August in Nenzing stattfindet, wurde das Programm fixiert. Vier Vorarlberger Werke wurden im Rahmen einer Vorarlberger Kurzfilmnacht nominiert. In rund hundert Minuten wurden 14 Filme gezeigt. Mehr als ein Drittel der Arbeiten stammen von Filmemacherinnen.

Neben dem Publikum, das sich gemeinsam für einen Favoriten entschieden hatte, nominierte eine Jury, bestehend aus der RTV-Redakteurin Heidemarie Salmhofer, dem Schauspieler Stefan Pohl und dem Kulturfachmann Manfred Welte, drei weitere Finalisten.

  • Der Film “I Am Social” von Selina Nenning spielt in der nahen Zukunft. Dabei wird im “Black Mirror”-Style die Omnipräsenz sozialer Netzwerke dargestellt. Als Olivias Freundin Sarah zu Besuch kommt, ist es ihr wichtig, ein Foto zu machen und es online zu stellen. Jedoch passieren unerwartete Dinge, und für Olivia stellt sich die Frage, ob Sarah überhaupt jemals echt war.
  • “Dead-End” von Maximilian Feurstein und Ted Dontchev ist der zweite nominierte Streifen. Bryan hat eine Massenvernichtungswaffe von seinem Boss gestohlen und sie in seinem Safe versteckt. Sein Boss will sie zurück. Wird Bryan sein Leben opfern, um Tausende zu retten?
  • “1+1=1” stammt von Rupert Höller. Ein junger Mann liegt schlaflos im Bett. Es ist spät, Gedanken drehen sich im Kreis. Was läuft im Kopf ab, wenn man vor einer Entscheidung steht? Solange man sich nicht festlegt, kann man nicht verlieren und nicht gewinnen, man bleibt stehen.
  • “The Differents” von Fine Gumper und Tobias Gayer ist eine abstrakte Aneinanderreihung von Bildern, die das Voiceover unterstützen. Es wird erklärt, dass ohne Unterschiede aller Fortschritt stillstände. Im Film gibt es eine Gruppe von Menschen, die Differents, die vereint in Diversität die Menge in Bewegung halten.
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