Subventionen fürs Volkstheater werden nicht erhöht

Kultur / 09.05.2019 • 18:49 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
Die Mittel für das Volkstheater werden nicht erhöht. apa
Die Mittel für das Volkstheater werden nicht erhöht. apa

wien Die Zukunft des Volkstheaters bleibt ungewiss. Kulturminister Gernot Blümel (ÖVP) bekräftigte am Donnerstag erneut, dass es vonseiten des Bundes keine Mittelerhöhung für den Betrieb des Hauses geben wird. Diese war im Zuge der bisher erfolglosen Suche nach einer neuen Direktion gefordert worden.

Der Bund habe bereits „sehr, sehr viel getan“, als es um die Subventionszusage für die Sanierung gegangen sei, rechtfertigte Blümel die Entscheidung. Damals hatten Bund und Stadt Wien jeweils bis zu zwölf Millionen Euro für die Sanierung zugesagt. Diese Zusage habe allerdings die Vorgängerregierung getätigt und sei nicht budgetiert gewesen, weswegen „wir uns dreimal haben verbiegen müssen, um das irgendwie möglich zu machen“, so Blümel. Zusammen mit Wiens Kulturstadträtin Veronica Kaup-Hasler (SPÖ) habe man in der Vergangenheit „viel auf den Weg gebracht“, verweist Blümel auf übernommene Mehrkosten bei der Renovierung der Secession oder die Erhöhung des laufenden Budgets des Theaters in der Josefstadt.