Ehrenpreis des Buchhandels für Autorin Melandri

10.05.2019 • 17:39 Uhr / 2 Minuten Lesezeit

Wien Die Autorin Francesca Melandri erhält den diesjährigen „Ehrenpreis des Österreichischen Buchhandels für Toleranz in Denken und Handeln“. Die mit 10.000 Euro dotierte Auszeichnung wird der gebürtigen Römerin am 24. November im Rahmen der Europäischen Literaturtage in Krems überreicht. Melandri ist bereits die 29. Empfängerin des Preises. HVB-Präsident Benedikt Föger begründet die Jury­entscheidung: Melandri trage zu einem „neuen und besseren Verständnis der unterschiedlichen Kulturen und Gesellschaften Europas bei und ist damit eine prädestinierte Empfängerin des Ehrenpreises“.

Erfolgreiche Romane

Melandri machte sich in Italien zunächst einen Namen als Drehbuchautorin für Kino und Fernsehen, bevor sie mit ihrem ersten Roman „Eva schläft“ (2011) auch im deutschsprachigen Raum reüssieren konnte. 2012 folgte „Über Meereshöhe“ und schließlich im Vorjahr der höchst erfolgreiche Roman „Alle, außer mir“. Der Ehrenpreis des Buchhandels wird seit 1990 vom Hauptverband gemeinsam mit dem Fachverband Buch- und Medienwirtschaft der Wirtschaftskammer ausgerichtet. Erster Preisträger war Milo Dor, es folgten u.a. Gerhard Roth, Hugo Portisch, Christine Nöstlinger, Ilse Aichinger und Konrad Paul Liessmann. Im Vorjahr ging die Auszeichnung an Ilija Trojanow.