Film ab Neu im Kino

Kultur / 15.05.2019 • 18:36 Uhr / 2 Minuten Lesezeit
„The Sun is also a Star“ ist die Verfilmung des gleich­namigen Romans von Nicola Yoon. warner Bros
„The Sun is also a Star“ ist die Verfilmung des gleich­namigen Romans von Nicola Yoon. warner Bros

Stark besetzte Komödie mit ernsten Untertönen

Komödie Die drei Geschwister Gabrielle, Elsa und Mao haben sich längst auseinandergelebt. Ihr Vater Pierre hatte nie viel Interesse an der Familie, Mutter Claudine, eine Psychotherapeutin, ist mit ihrem Latein auch längst am Ende. Als dann die verwitwete Großmutter an Demenz erkrankt, kommt sich die dysfunktionale Sippe allmählich wieder näher. Mit „Das Familienfoto“ hat die französische Regisseurin Cecilia Rouaud eine stark besetzte Komödie mit ernsten Untertönen in Szene gesetzt.

Ihr zweiter abendfüllender Spielfilm kann sich auf ein gut aufgelegtes Ensemble, geschliffene Dialoge und sarkastische Wortduelle verlassen. Aber leider hat die Regisseurin und Drehbuchautorin zu viel Stoff hineingepackt: So ergibt sich zwar ein hübsch anzusehender, aber etwas belangloser Flickenteppich, und dies haben ihre starken Darsteller eigentlich nicht verdient. „Familienfoto“, ab 17. Mai im Kino

 

Klassische Zutaten für einen Liebesfilm

Drama Schicksal, Romantik und ein großes Hindernis: In „The Sun is also a Star“, der Verfilmung des gleichnamigen Romans von Nicola Yoon, kommen die klassischen Zutaten eines Liebesfilms zusammen. Die junge Studentin Natasha gibt dabei die unbeirrbare Pragmatikerin, die sich der drohenden Abschiebung ihrer aus Jamaika stammenden Familie gegenübersieht.

Doch dann trifft sie zufällig auf Daniel, und der hat wiederum einen ganz anderen Zugang zum Leben. Immerhin will er ihr beweisen, dass es die Liebe doch gibt. Inszeniert hat dieses Gefühlschaos Regisseurin Ry Russo-Young, die sich bisher vorwiegend im Independentsektor einen Namen gemacht hat. „The Sun is also a Star“, ab 17. Mai im Kino