Skyspace-Lech stößt auf großes Besucherinteresse

16.05.2019 • 13:30 Uhr / 3 Minuten Lesezeit
Das Kunstwerk bietet eine beeindruckende Lichtkunst verbunden mit einem einmaligen NaturerlebnZumtobel/Holzherris.
Das Kunstwerk bietet eine beeindruckende Lichtkunst verbunden mit einem einmaligen NaturerlebnZumtobel/Holzherris.

Skyspace Lech zieht mit über 12.000 Besuchern eine erste positive Bilanz.

Lech In der ersten Wintersaison stieß der Skyspace-Lech auf großes Interesse von kunstinteressierten Besuchern aus dem In- und Ausland. Mit Abschluss der Winter­saison zieht der Verein Horizon Field – Kunstverein Vorarlberg eine erste Bilanz über den Betrieb des „Lichtraumes am Berg“ des US-amerikanischen Künstlers James Turrell.

Das Kunstwerk wurde am 14. September letzten Jahres eröffnet und bietet seither beeindruckende Lichtkunst verbunden mit einem einmaligen Naturerlebnis.
Der weitgehend unterirdisch angelegte Lichtraum mit einer Öffnung zum Himmel, die bei Bedarf durch eine mobile Kuppel geschlossen werden kann, ist auf großes Interesse gestoßen. So haben über den Winter an die 12.000 Besucher den Skyspace-Lech aufgesucht.

Insgesamt über 80 Führungen

Der Verein Horizon Field hat sich zum Ziel gesetzt, der Vermittlung einen hohen Stellenwert einzuräumen. So wurde im Vorfeld der Eröffnung mithilfe von Kuratorin Andrea Fink ein Vermittlungskonzept erarbeitet und ein Team an Vermittlern aufgebaut. Dabei wurde darauf Wert gelegt, dass für Besucher mit unterschiedlichen Ansprüchen (Sprache, Alter, Vorwissen etc.) jeweils kompetente Führungen angeboten werden können. „Eines unserer wesentlichsten Anliegen ist es, die künstlerische Vision von James Turrell dem interessierten Publikum bestmöglich zu vermitteln“, meint Otto Huber, Obmann des Vereins Horizon Field. „Deshalb freut es uns besonders, dass seit der Eröffnung insgesamt bereits über 80 Führungen mit mehr als 1000 Besuchenden stattfanden.“

Neben kunstaffinen Gästen sind es besonders auch Schulen, universitäre Institute,  Vertreter internationaler Kunstinstitutionen und Kunstvereine, die dieses Angebot nützen und den Skyspace-Lech besuchen. Da das Kernlichtprogramm, das auch den Namen Skyspace-Programm trägt, an die exakten Sonnenaufgangs- und Sonnenuntergangszeiten gebunden ist, ändern sich die Besuchszeiten der Führungen mit dem meteorologischen Kalender.